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Kevin allein Zuhaus

Kevin allein Zuhaus

Kevin allein zu Haus-Chaotische Weihnachten bei den McCallisters


Weihnachten. Das Fest der Liebe und der Familie?

Alle Jahre wieder zieht Weihnachten in jedes Haus ein. Auch bei den McCallisters. Dieses Jahr fährt die ganze Familie nach Paris. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Doch der Störenfried Kevin (Macaulay Culkin) -wie die Familie ihn sieht- ist ständig im Weg. Weil er pausenlos nervt und schließlich auch noch mit seiner Mutter in einen heftigen Streit gerät, steckt ihn diese daraufhin auf den Speicher. Dort oben wünscht er sich, dass seine ganze Familie einfach verschwinden möge. Und tatsächlich. Am nächsten morgen ist er allein zu Haus.

Kevin-nun Herr im Haus- ist einfach nur happy und kostet sein neu erlangtes Glück vollkommen aus, bis plötzlich zwei Einbrecher auftauchen und versuchen sich Zugang zum Haus der McCallister zu verschaffen. Doch Kevin hat keine Angst vor ihnen. Er hat vor, das Haus zu verteidigen und tut das auch mit aller Kraft und durchaus beeindruckendem Einfallsreichtum.

Die chaotische Geschichte um Kevin gehört für viele in die besinnlichste Zeit im Jahr, wie der Weihnachtsbaum, die Weihnachtsganz und natürlich Geschenke, im besten Falle brauchbare. Vermutlich gehört diese Geschichte für viele auch zu Weihnachten, weil es doch so schön ist, über die anderen zu lachen, den Kopf zu schütteln – ja, weil es so gut tut, für einen Moment selbst auszuruhen.

Chaos, Hektik, Geschenkestress, das Essen muss gelingen, die Dekoration im Haus und – oh weh – der Weihnachtsbaum! Beim Anblick mancher Exemplare stellt sich schon die Frage: Ob hier mit Kugeln und Lametta noch was zu retten ist? So mancher fällt am Heiligen Abend völlig erschöpft in seinen Sessel. Gut gelaufen scheint es dann noch zu sein, wenn die Pyramide läuft und ein "Rachermannl" seine "Schwoden" wegbläst.

Christmas time – the best time oft the year? Nun ja.

Besinnlich, ja friedvoll wird’s im Film für einen kurzen Moment – als Kevins Mutter diesen nach einer ebenso wenig friedvollen Tour aus Frankreich zurück endlich in die Arme nehmen kann.

Die Frage ist, ob uns dieser Film gerade in der Weihnachtszeit doch eine tiefere Botschaft überbringen kann? Ich behaupte, auf den 2. Blick auf jeden Fall:

Mehr als um alles andere geht es tatsächlich auch in diesem Film um Familie, um Zusammenhalt und füreinander kämpfen, es geht darum, wieder zu schätzen, welch großes Geschenk es ist, einander haben zu dürfen.

Der kleine Kevin, ein Störenfried und einer der nur im Weg rumsteht, wird zum Helden – zum stillen, wie sich am Ende herausstellt… Er rettet sein Heim und ermöglicht am Ende ein gemütliches Weihnachtsfest und er rettet den, der einsam und allein das Weihnachtsfest erwartet… Keiner und keine ist zu gering, Großes zu bewirken. Keine und keiner ist überflüssig.

Am Ende, nicht nur am Ende des Films, kommt es darauf an immer wieder zusammen zu finden, sich zu vergeben und zu verzeihen.

Christmas time – the best time oft the year – all the year round.

(pge)

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