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newspager meets Pufpaff

newspager meets Pufpaff
Ich hoffe stark für dich, der du da gerade diesen Beitrag liest, dass du bereits das Interview des newspagers mit Torsten Sträter auf YouTube geschaut hast, welches meine Wenigkeit führen durfte. Ansonsten bitte ich dich, dein Lesen in diesem Moment einzustellen und dir direkt diese zwanzig investigativen Minuten anzusehen, vielleicht sind es auch ein paar mehr als zwanzig. Wenn du nun also weißt, wovon ich spreche, spüre ich schon ein wenig Stolz verkünden zu dürfen, dass wir nicht nur eine Größe der deutschen Kleinkunstszene interviewen durften, sondern morgen den Kreis der Befragten um Sebastian Pufpaff erweitern zu dürfen. Doch da dieser (unverständlicherweise) noch nicht bis in die breiten Bevölkerungsschichten vorgedrungen ist, ein paar nützliche Hinweise, die man über unseren nächsten Stargast wissen sollte. Was Sträters Mütze ist, dass ist Pufpaffs Nachname. Und egal wie beharrlich man nachfragt, es wird stets beteuert, dass es sein echter Name sei. Wie oft musste er sich schon Witze, wahrscheinlich nicht nur von seinen Kollegen, über sich ergehen lassen: "Pufpaff ist kein Name, das ist ein Geräusch!" oder "Pufpaff - Der im Bordell raucht" sind nur zwei Beispiele. Laut eigener Aussage musste er sich schon in frühen Kindheitsjahren in Selbstironie üben und kam so nach und nach zur Comedy. Pufpaff ist studierter Politikwissenschaftler, arbeitete jedoch vor seiner Kabarett-Laufbahn als Moderator im Teleshopping, er selbst sagt, er sei mit den Worten "Das Produkt steht im Mittelpunkt, nicht du!" entlassen worden. Danach startete er, zunächst im Trio, später Solo, als Kleinkünstler so richtig durch und kann am heutigen Tage zwei Fernsehsendungen sein eigen nennen. Sein Stil ist äußerst einprägsam: der schwarze Anzug und der akkurat gezogene Scheitel sind mittlerweile unzertrennlich mit dem Namen Pufpaff verbunden. Und seine Comedy ist an Zynismus und politischer Unkorrektheit nur schwer zu übertreffen. Er hat verstanden, dass wenn man kurz überlegenen muss, ob es angebracht ist beim eben erzählten Witz zu lachen, man bei dem Publikum schon etwas erreicht hat und diese Momente erlebt man in seinen Programmen sehr häufig. Alles in allem sind wir vom newspager, insbesondere natürlich ich selbst, schon extrem heiß auf das Treffen mit Sebastian Pufpaff und natürlich wird auch dieses für die Öffentlichkeit festgehalten und auf YouTube veröffentlicht werden. Man darf gespannt sein!
(tkl)


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