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Last Christmas - Filmkritik

Last Christmas - Filmkritik
Die Weihnachtszeit. Was wäre sie ohne die vielen Hits die ständig im Radio laufen, Hits wie "All I want for Christmas is you" oder "Do they know it’s Christmas". Der aber wahrscheinlich berühmteste Weihnachtssong ist "Last Christmas" von Wham!. Über genau diesen Song wurde nun auch ein Film gedreht. Doch, wie sieht dieser aus?

Im Großen und Ganzen handelt der Film von Katarina (Emilia Clarke) die ein Leben führt, welches für sie nicht ganz so gut läuft. Sie arbeitet in einem Laden, der 365 Tage im Jahr Weihnachtsartikel verkauft, sie wird bei jedem, bei dem sie wohnt, rausgeschmissen und zu ihren Eltern möchte sie nicht ziehen, da sie kein gutes Verhältnis zu ihnen hat. Nach einiger Zeit, lernt sie jedoch Tom Webster (Henry Golding) kennen und verliebt sich sichtlich in ihn. Ihr Leben scheint dann auch einiger Maßen gut zu laufen, bis sie etwas herausfindet, das alles auf den Kopf stellt.

Nach dieser Zusammenfassung folgen nun noch drei Filmkritiken...

1. Kritik: 4/5 Sterne

Last Christmas ist ein Film für alle George Michael Fans. Die Story ist gut durchplant und man kann sich auch nicht denken, was genau passieren wird. Zwar liegt das Spotlight auf dem Leben von Kate, aber es werden auch viele aktuelle Themen behandeln, wie zum Beispiel der Brexit oder auch Homosexualität. Zur Schauspielerischen Leistung braucht man nicht zu sagen außer: On Point. Vor allem Emilia Clarke hat Kates Gefühle so gut rüber gebracht, dass man alles selbst fühlen konnte. Ein negativer Punkt ist, dass es im Film einige Stellen gibt, bei denen es sich an fühlt, als würde der Film eher eine Pflicht erfüllen, als eine Liebesgeschichte darzustellen. Da gab es zum Beispiel eine Szene im Obdachlosenheim, in der sich alle Obdachlosen auf die Kekse stürzen, als Kate kurz einmal nicht hinsieht. Aber auch eine Szene im Bus, in der zwei Ausländer von einem Mann beleidigt werden, da er sie nicht dort haben will, ist ein Beispiel dafür. Solche Dinge wirken eher gestellt und passen nicht zum Gesamten Film.
Mein Fazit: Last Christmas ist ein Film für alle George Michael und Wham! Fans, aber auch für Leute die dramatische Wendungen mögen. Er hat dem Song "Last Christmas" und vor allem der Zeile "Last Christmas, I gave you my heart" eine völlig neue Bedeutung gegeben und ist wirklich sehenswert.


2. Kritik: 4/5 Sterne

Ich persönlich finde, dass Last Christmas ein großartiger Film ist, der mehrere Emotionen auslöst. Wenn man den Film zum ersten Mal sieht, hat man keine Ahnung, dass sich das Blatt am Ende wendet. Jedoch ist die Geschichte vom Film gut strukturiert und verständlich. Außerdem kann man sich, meiner Meinung nach, an manchen Stellen des Films gut in Kate hineinversetzen. Emilia Clarke (Kate) und Henry Golding (Tom) haben ihre Rollen super gespielt und rübergebracht. Last Christmas hängt vor allem mit dem Weihnachtslied "Last Christmas" von George Michael zusammen und bekommt, nachdem man den Film gesehen hat, eine komplett neue Bedeutung. Der Film ist definitiv weiterzuempfehlen und wer ein Fan von Emilia Clarke ist, sollte sich ihn definitiv anschauen.


3. Kritik: 5/5 Sterne

Was war das für ein genialer Film. So viel habe ich in diesem Film gefühlt. Es war, als würde man mitten in Film sein und jeden Schmerz, jeden glücklichen Moment miterleben und am eigenen Körper fühlen. Emilia Clarke (als Kate) und Henry Golding (als Tom) spielen ihre Rollen mit so viel Gefühl und Liebe. Einfach nur WOW. Für mich hat durch diesen Film das Lied Last Christmas von George Michael eine ganz neue Bedeutung bekommen.

"Last Christmas I gave you my Heart" Tom hat Kate sein Herz gegeben damit sie weiterleben konnte. Und wie Tom es so schön sagte, "Es hätte dir in jedem Fall gehört." Was für ein Geschenk...

Das war einer der besten Weihnachtsfilme den ich je gesehen habe. Last Christmas hat auch sehr zum Nachdenken über das eigene Leben angeregt. Kate sagt am Schluss des Films "Wir haben solches Glück, das wir Leben". Das ist für mich die Botschaft des Films, Leben zu dürfen ist nicht selbstverständlich und es kann jede Minute enden. Deswegen sollten wir dankbar sein, dass wir leben dürfen.

Mit bleibt nur noch zu sagen, dass ich den Film weiterempfehlen kann und jedem ans Herz lege.

(ehu)


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